Der Hund mit einem Tropfen Löwenblut

Nein, er kann sich wirklich nicht verstecken, der Rhodesian Ridgeback. Zunächst natürlich aufgrund seiner stattlichen Größe: Rüden bringen es auf bis zu 69 cm elegante Muskelmasse, Hündinnen auf bis zu 66 cm. Doch auch wegen des untrüglichen Rassemerkmals erkennt man jeden Ridgeback auf den ersten Blick: seinen Haarkamm (Ridge), der in die entgegengesetzte Haarrichtung wächst. Wer einen Ridgeback hält, weiß um die vielen Besonderheiten der Rasse: Er liebt Geschwindigkeit und Aktivität, ist also völlig fehl am Platz bei eher gemütlich gesinnten Zweibeinern. Zudem ist er extrem intelligent mit der Vorliebe für Fährtensuchen, Schweißarbeit, Mantrailer usw. – nur ein bisschen Füße vertreten oder anders ausgedrückt „langweilige Gassirunden ohne Pepp“ sind ihm daher eindeutig zu wenig. Bis er jedoch geistig richtig ausgereift ist, vergeht im Vergleich zu anderen Hunderassen sehr viel Zeit, ca. 2 - 3 Jahre. Geduld ist also gefragt – und reichlich Einfühlungsvermögen. Mit Strenge lässt sich ein Ridgeback nämlich nicht erziehen. Danach wird man aber einen wahrhaft „königlich anmutenden Begleiter“ haben, sehr würdevoll, durch nahezu nichts aus der Ruhe zu bringen, dafür mit umso mehr Sensitivität und instinktgerechtem Verhalten. Eine Traumrasse – ganz sicher aber nicht für jedermann geeignet. 

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